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Aktuell

Zitat vom Nobelpreisträger für Medizin: Drauzio Varella, brasilianischer Onkologe "In der heutigen Welt wird fünfmal mehr in Medikamente für die männliche Potenz und Silikon für Frauen investiert als für die Heilung von Alzheimerpatienten. Daraus folgernd haben wir in ein paar Jahren alte Frauen mit grossen Titten und alte Männer mit hartem Penis, aber keiner von denen kann sich daran erinnern wozu das gut ist."

Sonntags-Blick - 01.04.2012

20minuten - 16. Januar 2012

Leutnant Dino

Leutnant Dino und René Kuhn

Leutnant Dino - Betreiber des Männermagazins - http://www.das-maennermagazin.com

Le Matin

Blick am Abend - 14.03.2011

20 minuten

20 Minuten

20 minuten

Rekord?

Am 24. Januar habe ich zum vierten mal einen Kaktus von der "Schweizer Illustrierten" erhalten. Ebenso erhielt ich am 26. Januar von der Westschweizer Ringier-Zeitschrift "L'illustré" einen Kaktus. Die Zeitschriften vergeben jede Woche eine Rose für "gute" (linke!) und einen Kaktus für "böse" Taten. Ich bin mir nun nicht sicher, ob jemand bereits mehr Kakteen erhalten hat als ich. Das spielt jedoch keine Rolle, solange ich einen Kaktus erhalte, so zeigt mir dies, dass mein Engagement richtig ist. Sollte mir die "Schweizer Illustrierte" einmal eine Rose verleihen, dann werde ich mich zurückziehen, denn dann mache ich etwas falsch. Übrigens, die Kakteen aus den frühreren "Verleihungen" sind leider eingegangen, dafür haben nun die aktuellen Kakteen vom 24. und 26. Januar einen Ehrenplatz in meiner Wohnung erhalten.

Neue Luzerner Zeitung

20minuten

SVP auf feministischem Kurs

Am Freitag-Abend (17.12.2010) erfuhr ich von einem Journalisten, dass die SVP der Stadt Luzern eine Medieninformation versandt habe und mitteilte, dass die SVP Stadt Luzern mich aus der Partei ausgeschlossen habe. Am Abend habe ich dann noch entdeckt, dass mich der Präsident der SVP Stadt Luzern auf einem Handy angerufen hat, welches ich den ganzen Tag nicht dabei hatte. Ansonsten wurde ich nicht kontaktiert und man hat mir auch die Medienmitteilung nicht zugestellt. Ich wurde also völlig vom Anruf des Journalisten überrascht.

Als Grund für den Rausschmiss aus der SVP gibt die Partei an:
René Kuhn war zu seiner Zeit als Präsident der SVP Stadt Luzern ein exponierter und sehr engagierter Vertreter unserer Partei. Leider haben sich seine politischen Prioritäten und sein in den Medien ausgebreitetes Engagement in eine Richtung entwickelt, welche sich nicht mehr mit den Zielen und Ausrichtungen der Stadtpartei vereinbaren lassen. Aus diesem Grund hat sich die Parteileitung im Interesse der Partei entschlossen, René Kuhn aus der SVP Stadt Luzern auszuschliessen.

Die SVP ist also damit einverstanden, dass 80% der Scheidungen von Frauen eingereicht werden. Die SVP ist damit einverstanden, dass Männer ihre eigenen Kinder nicht mehr sehen dürfen und am Existenzminimum leben müssen. Die SVP ist damit einverstanden, dass ein ungleiches Rentenalter herrscht, die SVP ist damit einverstanden, dass Männer bei der Wehrpflicht diskriminiert werden. Die SVP nimmt es einfach hin, dass Frauen die Männer mit dem Zauberwort „Gewalt“ und „Sexuelle Übergriffe“ kaputt machen können. Alles Ziele, welche die Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF) und ich als deren Gründungsmitglied vertreten und ändern wollen. Der SVP der Stadt Luzern gefällt anscheinend der feministische Kurs und ihr ist es egal, dass Männer in der Schweiz bei Scheidungen, Unterhalt und Sorgerecht gegenüber Frauen massiv benachteiligt sind. Die SVP ist mit dem Staatsfeminismus einverstanden und beugt sicht dem feministischen Zeitgeist. Ob das der SVP neue Wähler bringt, das bezweifle ich sehr.

Der Tages-Anzeiger bringt es bei seinem Bericht auf den Punkt und schreibt "Die SVP schliesst Kuhn im Interesse der Schweiz aus!". Es war schon lange bekannt, dass wenn man sich für Männerrechte einsetzt, dass man dann mit grossem Widerstand rechnen muss, denn die Feminismusindustrie wird mit Millionen Franken von Steuergeldern subventioniert. Wenn jemand kommt und nun diese Missstände anprangert, dann wird man mit Extremist, "Frauenhasser" oder sonstigen Beschimpfungen betitelt. Anscheinend ist es nicht im Interesse der Schweiz oder besser gesagt, nicht im Interesse der zahlreichen Politiker, Gleistellungsbüros und der Sozialindustrie, wenn man sich für Männerrechte stark macht.

Ob sich die SVP mit meinem Ausschluss einen Gefallen tut und das tatsächlich "im Interesse der Partei" ist, das wird sich dann im Nachhinein zeigen. Denn in der Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF), welche sich für die Rechte der Männer einsetzt, sind von den über 2‘200 Mitgliedern eine grosse Anzahl Mitglied der SVP oder deren Wähler. Ebenso kamen an unsere drei Mitgliedertreffen, welche in den letzten paar Wochen abgehalten worden sind, zahlreiche Exponenten von SVP-Ortsparteien und wollen aktiv in der IGAF mitarbeiten.

Mit ihrer nun bestätigten Gegnerschaft zum Antifeminismus stellt sich die SVP gegen gut die Hälfte der Bevölkerung und der überwältigenden Mehrheit ihrer eigenen Wähler. Wir werden diesen enttäuschten Bürgern, für welche die SVP nun nicht mehr wählbar ist, in Zukunft eine verlässliche politische Heimat bieten.

Was mich an diesem ganzen „Spektakel“ (es gibt keine Zeitung und Radiostation in der Schweiz, welche nicht über den „Rausschmiss“ berichtete, sogar Schweiz Aktuell im Schweizer Fernsehen - ab Minute 00:31 - hatte darüber zu berichten) am meisten überrascht, ist die gewaltige Solidarität von so vielen Leuten. Obwohl es für mich persönlich überhaupt nicht wichtig ist, ob ich nun Mitglied der SVP bin oder nicht, regen sich viele Personen über die Handlung der SVP auf. Innert kürzester Zeit füllte sich meine Mailbox mit Hunderten von Mails, welche ihren Unmut über die SVP geäussert haben und nicht verstehen können, dass mich die SVP rausgeschmissen hat. Die Mehrheit der Zuschriften haben mir mitgeteilt, dass sie nun auf Distanz zur SVP gehen und bei den nächsten Wahlen keine SVP wählen oder dann einfach nicht mehr an den Wahlen teilnehmen werden. Erfreulich für mich, dass sich einige SVP-Sektionen aus der Schweiz gemeldet haben und mich mit offenen Händen aufnehmen möchten.

Überrascht bin ich auch von den zahlreichen Kommentaren auf den diversen Internet Portalen. So schreibt in einem Forum jemand: „Denn nun wissen sämtliche Schweizer Männer, wer ab jetzt für sie unwählbar ist. Den Mann der jetzt SVP wählt kann man getrost darauf aufmerksam machen, dass er kein Hirn hat.“ Hier geht es noch zu einem Beitrag auf "Die Söhne von Perseus".

Vielleicht weiss jedoch die SVP der Stadt Luzern nicht, was Sache ist. Im aktuellen SVP-Kurier (Mitteilungsblatt der SVP Kanton Luzern an seine Mitglieder) wird mehr als eine Seite dem „Gender Mainstreaming“ gewidmet. Genau das, was ich auch vertrete und mich dafür einsetze, dass Frau und Mann auf gesetzlicher Eben nicht gleichgemacht werden. Aber anscheinend hat die SVP der Stadt Luzern Angst davor, dass sie bei den Wahlen im April Frauenstimmen verlieren könnte. Doch da täuscht sich die SVP gewaltig, denn die Frauen, welche SVP wählen, wollen mit dem ganzen Feminismus nichts zu tun haben. Und die linken Frauen werden ja wohl keine SVP-Kandidaten wählen, weil ich nun nicht mehr Mitglied der SVP bin. Aber auch der SVP Stadt Luzern werden noch die Augen aufgehen, dies bestimmt nach den Wahlen und wenn die Männerpolitik in der Schweiz wieder eine Rolle spielt.

In der Volkspartei wird man rausgeworfen, wenn man als ganz normales Mitglied eine andere Meinung vertritt, als die Parteileitung und dies ohne angehört zu werden, ohne ein ein Gespräch geführt zu haben. Zu meiner Zeit wäre das garantiert nicht passiert, denn ich hätte die betreffende Person an die Sitzung eingeladen und zuerst angehört. Das ist Anstand und Charakter, was offensichtlich in der heutigen SVP-Führung fehlt. Wenn bald einmal Christoph Blocher die Ungerechtigkeiten und Diskriminierung der Männer anprangert, werden wir dann sehen, mit welchen Ausreden sich dann die SVP der Stadt Luzern winden muss.

Ich warte nun den schriftlichen Entscheid mit der Begründung ab und kann dann gem. Artikel 7 der Statuten der SVP Stadt Luzern den Entscheid innerhalb von 30 Tagen an die Mitgliederversammlung rekurrieren. Ein Mitglied kann nur ausgeschlossen werden, wenn „gegen die Interessen der Partei“ verstossen worden ist. Anscheinend ist es gegen die Interessen der Partei, wenn man sich für Männerrechte einsetzt und dafür kämpft, dass Männer zu ihrem Recht kommen und nicht um ihre Kinder kämpfen müssen.

Nun, da ich (vorläufig) nicht mehr SVP-Mitglied bin, kann ich wieder sagen was ich denke und werde nicht von einigen „Lieben und Netten“ in die Schranken gewiesen. Ich habe tatsächlich noch viel zu erzählen, aber warten wir mal zuerst ab.

Einige Berichte in den Online-Ausgaben der Medien vom 17.12.2010 [1'358 KB]

Bericht in der Neuen Luzerner Zeitung vom 18.12.2010

Und hier geht es zu einem aktuellen Streitgespräch in der Basler Zeitung vom 18.12.2010, wo Sie sich selber überzeugen können, ob meine Anliegen nicht mit den Zielen der SVP übereinstimmen (Seite 47 [461 KB] und Seite 48 [366 KB] )

Bravo JUSO

Für einmal tut die Juso etwas Gutes. Die Jungpartei hat einen Flyer kreiert, auf denen die „Abzocker“ aufgefordert werden, das Geld zurückzuzahlen. Wenn die Jungsozialisten auch bei anderen Themen sich so verhalten würden, wenn es um die Geldverschwendung bei Staat gehen würde.

Leute macht die Augen auf!

Das gibt es nur beim Staat – so wird mit unseren Steuergeldern umgegangen!

Wie die Stadt Luzern mitteilte, bekommt der ehemalige Gemeinderat von Littau, Beat Stocker, welcher bei der Gemeinde ein Arbeitspensum von 45% hatte, eine jährliche Sonderleistung (Rente) von 72‘923 Franken.

Mit 53 Jahren bekommt jemand, welcher 5 Jahre in einem Exekutivamt war eine jährliche „Sonderleistung“. Das entspricht total 770‘000 Franken bis zum AHV-Alter für eine 45% Stelle. Das ist eine unerhörte Frechheit, wie dieser Staat mit den Steuergeldern umgeht und dabei jammert, dass er seine Leistungen nicht mehr erbringen kann, da das Geld fehle. Es müsste nur noch mehr Geld beim Staat fehlen, damit ein solcher Irrsinn endlich einmal sein Ende nimmt.

Da muss also jemand in ein Exekutivamt gewählt werden und vier Jahr dort hocken und bekommt bis zum Rentenalter eine ungerechtfertigte Geldzahlung. Und dann labern die Politiker noch von Vertrauen und Anstand. Wann gehen dem „dummen Wahlvieh“ endlich die Augen auf?

Festzuhalten ist natürlich, dass diese Zahlungen alle rechtskonform sind, jedoch die Reglemente, welche eine solche Steuergeldverschwendung zulassen, wurden von den Mitgliedern der Parlamente gutgeheissen und abgenickt. Vielleicht auch darum, weil sich einige dieser „Volksvertreter“ Hoffnungen gemacht haben, selber in dieselbe Situation zu kommen und zu Steuergelder-Profiteuren zu werden.

Skandal in der Bananenrepublik Luzern

Wie Schweiz Aktuell am 30. November 2010 publik machte, beschloss der Gemeinderat Littau an seiner letzten Sitzung als eigenständige Gemeinde am 16. Dezember 2009, sich selber eine nicht zulässige Abgangsentschädigung von insgesamt 118'344 Franken brutto auszuzahlen.

Heidi Fähndrich (CVP) erhielt 44'203 Franken, sie hat sich aus der Politik zurückgezogen. Josef Wicki (FDP), der ehemalige Gemeindepräsident und heutige Grossstadtrat und Präsident der FDP Stadt Luzern erhielt 32'621 Franken, Rico De Bona (CVP) bekam 41'520 Franken. Dieser Rico De Bona wurde jedoch bereits vor der Fusion in der Stadt Luzern „versorgt“ und arbeitet nun bei der Stadt Luzern in einem Vollpensum in Führungsposition. Von diesem gesamten Schlamassel wusste der Stadtrat Luzern Bescheid und unterstützte dieses Vorgehen noch.

Dieser erneute Skandal zeigt und beweist einmal mehr, wie die Politik die Bevölkerung für dumm hält und nur für ihren eigenen Geldbeutel schaut. Die Gemeinderäte von Littau haben ihre Gemeinde an die Stadt Luzern verschachert und das Stimmvolk mit zahlreichen Unwahrheiten hinters Licht geführt, dass die Fusionsabstimmung gewonnen werden konnte. Diese Abgangsentschädigungen sind nur ein kleiner Teil, von den vielen Skandalen, welche nun an die Öffentlichkeit dringen.

Es verwundert darum auch nicht mehr, dass an den Wahlen in der Stadt Luzern nur noch 30% der Stimmberichtigten an die Urne gehen und 70% "die Schnauze" voll von dieser Politik haben, von welcher sie dauernd nur "verarscht" werden. Einige Politiker predigen jedesmal "grossgekotzt", dass sie sich für das Wohl der Bevölkerung einsetzen, doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich dann, dass es nicht um das Wohl der Bevölkerung geht, sondern um das eigene Wohl. Nicht umsonst werden auch die zahlreichen öffentlichen Aufträge den eigenen Parteikollegen vergeben.

Was sich bei der Fusion von Littau mit der Stadt Luzern einige Damen und Herren Gemeinderäte und Stadträte geleistet haben, war schon lange bekannt. Mehrere Parteien haben in Vorstössen im Stadtparlament und in den parlamentarischen Kommissionen Auskünfte verlangt, welche dann mit irgendwelchen Floskeln abgetan wurden.

Dass sich die CVP und FDP immer voll und ganz hinter die Fusion gestellt haben und nur Lob übrig hatten, dass sollte nun auch klar sein, warum dies so war und immer noch so ist.

Einmal mehr verwundert es, dass sich die Neue Luzerner Zeitung (NLZ) in dieser Sache sehr zurück hält. Sie hält wohl an ihrem Grundsatz fest, dass alles richtig und anständig ist, was aus dem Stadthaus kommt. Die Vergangenheit hat es gezeigt, dass die Medienmitteilungen der Stadt Luzern fast 1:1 abgedruckt werden und die Politik des Stadtrates nicht in Frage gestellt wird. Als einzige Monopolzeitung darf man ja schliesslich die Stadtregierung nicht verärgern.

Der frühere Gemeindepräsident hat nun eine Klage gegen das Schweizer Fernsehen angedroht, da das Fernsehen behauptet habe, dass er 6 Monatslöhne bezogen hätte, es aber „nur“ 3 Monatslöhne gewesen seien. Ob nun 3 oder 6 Monatslöhne, das spielt keine Rolle, beides ist eine Schweinerei und müsste auch dem Ex-Gemeindepräsident klar sein. Die Stadt hingegen hat eine Medienkonferenz auf den 3. Dezember einberufen und gibt keine Auskünfte mehr. Anscheinend braucht der Stadtrat von Luzern nun einige Tage um seine Ausreden zu definieren und mit Kommunikationsfachleuten zu besprechen, wie sie sich nun am besten aus der Schlinge ziehen.

Da kommt man als normal sterblicher tatsächlich nicht mehr mit. Die ganze Stadt Luzern ist verfilzt und seit Jahren wird eine Miss- und Vetternwirtschaft betrieben und man lässt diese Gremien einen Skandal nach dem anderen Verursachen und nichts passiert. Es kann nicht angehen, dass sich eine Exekutivbehörde selber Gelder zuspricht und das Parlament ausschliesst.

Ein solches Vorgehen ist nicht zu akzeptieren und es müssen Konsequenzen gezogen werden. Josef Wicki hat als Grossstadtrat und Präsident der FDP Stadt Luzern sofort zurückzutreten und Rico De Bona ist als Angestellter der Stadt Luzern nicht mehr tragbar. Obwohl der heutige Stadtrat und Finanzdirektor, Stefan Roth, keine Abgangsentschädigung erhalten hat, ist dieser ebenfalls nicht mehr tragbar, da er den unzulässigen Entscheid des Gemeinderates unterstützt hat.

Man stelle sich vor, dass diese Entschädigungen einem SVP-Mann bezahlt worden wäre. Die Personen wären am ersten Tag bereits ihre Ämter los und die Neue Luzerner Zeitung hätte nicht anderes mehr zu schreiben. So ist es leider und wem die Augen noch nicht aufgegangen sind, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Link zu Schweiz Aktuell vom 30.11.2010
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=45bbd0fc-a0e9-4fcf-beea-89f0424ed7da

und hier zu Schweiz Aktuell vom 1.12.2010
http://www.videoportal.sf.tv/video?id=1362f996-6a8c-4891-9657-4549719ab40d

Aktualisierung vom 4. Dezember 2010

Bei der Medienorientierung vom 3.12.2010 machte der Stadtrat von Luzern in diesem Skandal wieder einmal eine "gute Falle". Für den Stadtpräsidenten, Urs W. Studer ist das ganze ein "Sturm im Wasserglas" und er meint, dass es keinen Grund gebe, das Geld zurückzuzahlen. Studer sprach gar von "Politikern als Freiwild". Er hat wohl nicht begriffen, dass es nicht angeht, dass sich Gemeinderäte gegenseitig Entschädigungen zusprechen und dass es nicht angeht, in solchen Fällen das Parlament und die Kommissionen zu übergehen. Vielleicht hätte Herr Studer jemals in der Privatwirtschaft arbeiten müssen, dann hätter er ein anderes Verständnis.

Der ehemalige Gemeindepräsident, Josef Wicki, bezeichnete es als einen "irreparablen Schaden und politischen Mord", dass die Medien diesen Skandal an die Öffentlichkeit brachten. Es ist natürlich auch klar, warum Herr Wicki keine Freude hat, denn Herr Dr. Wicki wird schon lange als nächster Stadtpräsident gehandelt und da kommt es natürlich schlecht an, dass die Öffentlichkeit informiert wurde, dass er eine Entschädigung von Total 32'621 Franken brutto erhalten hat. Den Herren müsste vielleicht einmal mitgeteilt werden, dass Steuergelder nicht vom Himmel fallen und es vielen Personen schwer fällt die horrenden Steuern zu bezahlen und dann geht man so mit dem Geld um.

Aber alles in allem verwundert dieses Vorgehen nicht. Man spielt alles herunter und die anderen sind die Schuldigen. Die Behörden machen ja keine Fehler und alles läuft immer korrekt ab, genau nach Paragraphen - wer's glaubt!

Neue Luzerner Zeitung - 16.10.2010

Von Kannibalismus, René Kuhn und gemeinsamen Feindbildern

Auf der Suche nach dem Glück - NZZ Online - 15.10.

Die Schönheit der Russinnen ist nicht zu verkennen und sie wissen diese in Szene zu setzen. Da staunt man teilweise nicht schlecht. Die provokative Demonstration der Weiblichkeit ist jedoch nur eine Seite der Medaille.

Vor gut einem Jahr sorgte der ehemalige Präsident der SVP Luzern René Kuhn für Aufruhr, als er seine Meinung über das Erscheinungsbild der Schweizerinnen publik machte. Dabei kam der Vergleich mit den Russinnen nicht zu kurz, deren weibliche Aufmachung er in den Himmel lobte. Recht muss ich ihm geben, dass sich die russischen Frauen anders kleiden und verhalten, als es in der Schweiz üblich ist. Himmelhohe Absätze und knappste Outfits sind hier in St. Petersburg an der Tagesordnung. Selbst an der Uni. Mit der Liebe zur Weiblichkeit ist dieses Phänomen aber keineswegs alleine erklärt.

Hier geht es zum Beitrag bei NZZ online

Was ein Satz bewirken kann….

Gestern wurde ich von einem Journalisten der Nachrichtenagentur AP (The Associated Press) angefragt, was ich von der Frauenmehrheit im Bundesrat halte. Ich habe ihm darauf geantwortet, dass ich damit überhaupt kein Problem habe. Im Bundesrat müssen Personen sein, welche für das Wohl des Volkes einstehen und unser Land vertreten. Ob dies nun durch Frauen oder Männer geschehe, spiele in der heutigen Zeit überhaupt keine Rolle. Ebenfalls habe ich gesagt, dass die Frauenmehrheit vielleicht im Bundesrat intern zu einem Problem führen könne, denn es sei in vielen Bereichen bekannt, dass wenn viele Frauen zusammenarbeiten, es zu Problemen kommen könne und Spannungen innerhalb der „Frauenfraktion“ entstehen könnten. Dies sei aber nicht mein Problem, sondern jenes des Bundesrates und insbesondere der Bundesrätinnen.

Dieser Satz wurde dann von AP in ihrer Nachrichtenmeldung verbreitet und alle Zeitungen der Welt haben die Nachricht übernommen - "We all know that when lots of women work together there can be more problems," said René Kuhn.“

Die Schweizer-Presse leitet in ihrer Analyse zu den Kommentaren im Ausland von meinem Satz wieder einmal sehr viel ab und ist wieder kreativ.

Tages-Anzeiger: Warnende Stimmen
Doch der «Telegraph» hat bereits einen Rückwärtstrend ausgemacht und bringt den streitbaren Stadtluzerner SVP-Politiker René Kuhn ins Spiel, der in der Schweiz mit frauenfeindlichen Äusserungen für Wirbel gesorgt hatte. «Wir wissen alle, dass es Probleme geben kann, wenn viele Frauen zusammenarbeiten», zitiert die britische Zeitung aus Kuhns Buch «Zurück zur Frau».

Bemerkung: Nichts von einem Zitat aus meinem Buch, sondern nur der 1:1 Abdruck der Nachrichtenmeldung.

20minuten: Einsetzende Gegenbewegung der Männer
Der «Daily Telegraph» weist darauf hin, dass die Schweiz neben den Kapverden, Finnland und Norwegen weltweit erst das vierte Land mit einer Frauenmehrheit in der Regierung ist. Als Beleg für eine einsetzende Gegenbewegung der Männer wird der notorisch frauenkritische, ehemalige SVP-Politiker René Kuhn zitiert: «Wir alle wissen, wenn viele Frauen zusammen arbeiten, kann das mehr Probleme verursachen.»

Blick am Abend: Retourkutsche der Schweizer Männer
Die «Vancouver Sun» warnt sogar vor der Retourkutsche der Schweizer Männer – und verweist auf den bevorstehenden Anti-Feministen-Kongress des Luzerner Politikers René Kuhn.

Was wäre wohl passiert, wenn ich einen provokativen Satz gesagt hätte?

Blick am Abend

Die «Vancouver Sun» warnt sogar vor der Retourkutsche der Schweizer Männer – und verweist auf den bevorstehenden Anti-Feministen-
Kongress des Luzerner Politikers René Kuhn.

20minuten

Die internationale Berichterstattung zu den Bundesratswahlen fällt überwiegend positiv aus. Auffallend ist das geringe Echo aus Staaten mit eigenen Frauenmehrheiten.

Hier geht zum Bericht in "20minuten"

Tages-Anzeiger

Die internationale Presse freut sich, dass im Bundesrat zum ersten Mal die Frauen in der Überzahl sind. Warnende Stimmen gibt es aber auch. Eine Zeitung hat bereits eine Rückwärtsbewegung ausgemacht.

Hier geht es zum Artikel im Tages-Anzeiger

Tages-Anzeiger

Internationale Presse

In Hunderten von Zeitungen auf der gesamten Welt wurde heute das Antifeminismus-Treffen erwähnt, dies aufgrund der Frauenmehrheit im Bundesrat. Dies Aufgrund einer Nachrichtenmeldung der Nachrichtenagentur AP.

Hier geht es zu einem kleinen Auszug [259 KB]

Blick am Abend

20minuten

Tele 1

Nachrichten von Tele 1 / Zentralschweizer Fernsehen

René Kuhn vor politischem Comeback? René Kuhn überlegt sich wieder in die Politik einzusteigen

Hier geht es zum Beitrag von Tele 1 (Sendung vom 3.8.2010 auswählen) oder hier zum Download der Datei mp4 [19'381 KB] oder flv [10'883 KB]

Neue Luzerner Zeitung

20minuten

L'Hebdo

Le Macho Lucernois qui adore les femmes.

Portrait: L'ex-politicien UDC René Kuhn gagne en notoriété par son combat antiféministe. "L'Hebdo" s'est rendu chez le Lucernois pour tenter de comprendre ses motivations.

Hier geht es zum Beitrag in L’Hebdo

Buchhandel in feministischer Frauenhand?

Wie in einem Artikel in 20minuten vom 28. Mai 2010 berichtet wird, boykottieren einige Buchhandlungen in der Schweiz das Buch „Zurück zur Frau – Weg mit den Mannsweibern und Vogelscheuchen, ein Tabubruch“. Zum Artikel von 20minuten ist noch zu erwähnen, dass ich von sehr vielen Leuten darüber informiert wurde, was sie in den Buchhandlungen erlebt haben, als sie mein Buch kaufen wollten.

Es ist nicht so, wie in 20minuten geschrieben worden ist, dass das Buch „ein Ladenhüter“ sei, denn die Erfahrungen der kleinen und neutralen Buchhandlungen zeigen, dass wenn das Buch ausgestellt ist auch sehr zahlreich verkauft wird. Ein grosser Teil der Buchhandlungen weigert sich einfach das Buch aufzunehmen, obwohl die Buchhandlungen nicht verkaufte Bücher zurückgeben können und den vollen Einkaufspreis zurückerstattet bekommen. Für die Buchhandlungen besteht kein Risiko, sie weigern sich einfach, meist aus „politischen“ Gründen das Buch zum Kauf anzubieten.

In den meisten Buchhandlungen kann dann das Buch bestellt werden, jedoch sind die Lieferfristen lange und es kann über eine Woche dauern, bis das Buch dann im Geschäft abgeholt werden kann, dann entscheidet sich der Kunde lieber für eine Direktbestellung.

Ein Mann aus Luzern beklagte sich am 1. Februar 2010 (Auszug):
Feministische Buchhandlung
Heute habe ich die Buchhandlung XXXXX in Luzern aufgesucht und wollte Ihr Buch „Zurück zur Frau“ kaufen. Als ich das Buch in keinem Regal gefunden habe, habe ich mich an eine Verkäuferin gewandt. Als erstes fragte sie mich, ob ich ein Frauenhasser sei. Als ich ihr höflich gesagt habe, dass sie dies gar nichts angehe und ob ich nun das Buch kaufen könne, antwortete sie mir, dass sie das Buch schon bestellen könnte, jedoch soll ich das Buch selber beim Autor bestellen, denn sie sei nicht bereit dieses Buch zu bestellen.

Anscheinend ist der Schweizer Buchhandel fest in feministischer Hand und diese Weibsbilder bestimmen, was für die Leute gut ist und was nicht. Eine absolute Frechheit wie man als Kunde behandelt wird.

Am 16. März erreichte mich folgendes Mail:
Ich war heute im XXXXX und wollte Ihr Buch kaufen. Die Verkäuferin teilte mir mit, dass ich das Buch selber bestellen soll, da sie dieses nicht im Angebot haben. Sie könne jedoch versuchen, das Buch zu bestellen, ob es jedoch lieferbar sei und zu welchen Konditionen und wie lange es dauern würde, könne sie nicht beantworten.

Anmerkung: Das Buch kann ganz normal über den Bezugskanal des Schweizer Buchhandels bezogen werden. Jede Buchhandlung verfügt über ein Abfragesystem, wo und zu welchen Konditionen ein Buch bestellt werden kann. Entweder wollte die Frau einfach das Buch nicht bestellen oder sie war unfähig und kennt nicht einmal die Möglichkeiten die der Schweizer Buchhandel hat.

Am 29. März bekam ich folgendes Mail:
Heute war ich im Buchladen XXXX in Zug. Was ich dort erlebt habe, das müssen Sie wissen. Ich habe mich nach Ihrem Buch erkundigt. Die Verkäuferin sagte mir sofort, das sie dieses Buch nicht im Sortiment führen und ich dies anderweitig besorgen müsse. Sie nahm sich nicht einmal die Mühe, in ihrem Computer nachzuschauen, ob das Buch überhaupt bestellt werden könnte.

Ich finde es gelinde ausgedrückt eine Frechheit der Buchhandlung, dass ein Buch von einem Schweizer Autor nicht im Sortiment zu finden ist. Ein kürzlich erschienenes „Männerhasserbuch“ von einer deutschen Emanze ist sofort nach Erscheinen beim Eingang aufgelegt worden. Ob die Buchhandlungen wohl eine gewisse Abneigung gegen Sie haben?

Anmerkung: Ich habe darauf bei einigen Buchhandlungen im Internet nach der Filialleitung gesucht. Bei einigen Buchhandlungen strahlt einem auf einem Foto die Filialleiterin entgegen. Wenn man die Bilder betrachtet, dann weiss man, warum mein Buch von einigen dieser Filialleiterinnen boykottiert wird. Dies wird nun auch von einem Buchhänder in 20minuten bestätigt. Soviel zur Meinungsfreiheit in der Schweiz und den Buchhandlungen, wie diese ihnen nicht genehme Themen boykottieren. Medien und Buchhandel präsentieren Ihnen nur, was genehm ist und ihrer Auffassung entspricht.

Hier geht es zum Artikel von 20minuten: http://www.20min.ch/news/zentralschweiz/story/24429772

Weltwoche

Aufgepasst, Schweizer Frauen, René Kuhn ist zurück! Der ehemalige SVP-Politiker aus Luzern hatte im August letzten Jahres ein mediales Erdbeben mittlerer Stärke ausgelöst mit seinen kritischen Äusserungen über das ungepflegte Aussehen vor allem linker einheimischer Frauen. Die Rede war von einem «Gruselkabinett», von «Vogelscheuchen » und von «Frauen, welche in Lumpen herumlaufen, keinen Schmuck tragen und keine Schminke gebrauchen, obwohl sie es dringend nötig hätten». Jetzt legt Kuhn nach, in Buchformat und auf 229 Seiten («Zurück zur Frau. Weg mit den Mannsweibern und Vogelscheuchen – ein Tabubruch», www.tabubruch.ch). Dass die Provokation, die eher mit dem Zweihänder als mit dem Florett vorgetragen wird, offenbar einen wunden Punkt trifft, zeigten die überbordenden Reaktionen. Interessant scheint, was Kuhn auf Anfrage berichtet: Die Rückmeldungen zum Buch stammen zu mehr als zwei Dritteln von Frauen. Kaum eine erhebt Widerspruch, die meisten «beglückwünschen» ihn zu seinen Ansichten. Der Mann, der in der Presse als «Frauenhasser » bezeichnet wurde, wird als eine Art Befreier wahrgenommen. Sie habe sich «nie so richtig getraut, sich selber zu sein» und betont feminin aufzutreten, schrieb ein Ex-Model in einer Zuschrift an den Autor. Auch die Medienmeinungen scheinen sich nun zu wandeln. Die Modejournalistin des Blattes, das Kuhn im Sommer noch als «Frauenhasser» tituliert hat, nimmt ihn ihn Schutz: Der Mann habe, trotz einigen Schnitzern bei der sprachlichen Umsetzung, im Grunde recht, hiess es im Zürcher Tages-Anzeiger. Es scheint an der Zeit, das Etikett zu wechseln: Der «Frauenhasser» ist, bei Lichte besehen, ein ziemlich talentierter «Frauenversteher». (gut)

20minuten

bluewin.ch

Wie die Medien berichten...

Wer die Berichterstattung über mein Buch „Zurück zur Frau – Weg mit den Mannsweibern und Vogelscheuchen, ein Tabubruch“ etwas verfolgt, stellt fest, dass in vielen Berichten nicht über mein Buch informiert wird, sondern es primär um meine Person geht. Obwohl die betreffenden Journalisten das Buch bekommen und gelesen haben, scheuen sie es den Inhalt des Buches zu recherchieren und eine „Buchkritik“ anzubringen, welche sich mit dem Inhalt beschäftigt. Warum ist das wohl so? Da gibt es zahlreiche Gründe. Viele Journalisten sind einfach zu bequem, zu recherchieren und schreiben somit einfach von anderen ab. Kann es aber auch sein, dass die zahlreich belegten Aussagen in meinem Buch einfach der Wahrheit entsprechen, dies aber nicht wahrgenommen werden will? Wenn man keine Argumente hat, dann weicht man einfach von der Sache ab und schreibt dann lieber eine tendenziöse Story, welche mit der eigentlichen Sache gar nichts oder nicht viel zu tun hat. Die Zuschriften bestätigen, dass eine grosse Mehrheit in allen Internet-Foren und die persönlichen Zuschriften, welche ich erhalte, genau dieselbe Wahrnehmung wie ich haben. Man will dies einfach nicht wahrhaben, schreibt neben seinen Leserinnen und Lesern vorbei und erzählt genau das Gengenteil, was eigentlich Sache ist. Oder man nimmt einfach 2 bis 3 Sätze aus meinem Buch und bastelt die gewünschte Story zusammen. Genau so, wie die Medien den Frauen dauernd einreden, sie seien unterdrückt und müssten sich den Männern angleichen.

Es gäbe viel zu recherchieren. Warum werden in der Schweiz 50% der Ehen binational geschlossen? Warum werden 80% der Scheidungen von Frauen eingereicht? Warum wachsen 90% der Scheidungskinder bei der Mutter auf? Warum unterrichten an den Vorschulen 95%, den Primarschulen 80% und auch auf Maturastufe über 50% Frauen? Warum werden in der Schweiz 1/5 der Kinder bei einer alleinerziehenden Mutter gross? Diese Knaben und Mädchen wachsen in einem „weiblichen Ghetto“ auf, sind vom Kindergarten bis Gymnasium von Frauen umgeben, somit bekommen sie dieses Frauenbild mit. Es wundert dann nicht, dass auch die Knaben, welche zu Männern heranwachsen, es als ganz normal ansehen, wenn die Frauen nicht mehr feminin sind, sie haben nichts anderes erfahren. Die jungen Frauen legen dann auch keinen Wert mehr auf Weiblichkeit, denn von wo sollen sie mitbekommen haben, dass eine Frau eine Frau sein soll? Warum gibt es noch Gleichstellungsbüros, obwohl die Gleichstellungsfrage schon längstens erledigt ist? Warum wird immer wieder die Unwahrheit erzählt, dass die Frauen beruflich benachteiligt seinen und nicht dieselben Löhne bekommen? Warum wird die häusliche Gewalt immer nur auf Männer ausgelegt, obwohl 20% der Frauen gewalttätig sind? Warum nimmt die Kriminalität und Aggression unter den Mädchen massiv zu? Fragen über Fragen, bei welchen es sich lohnen würde einmal genauer zu recherchieren. Aber dazu ist man nicht bereit, vielleicht weil dann ein Ergebnis herauskommt, welches man nicht wahrhaben will. Vielleicht weil man dann einsehen würde, dass die Gleichberechtigung schon lange zu einer Ungleichberechtigung der Männer geführt hat.

Das Heulen der Emanzen...

Das Heulen der Emanzen und deren „feministinnenkompatiblen“ Männern

Blick.ch veröffentlichte am Freitag, 8. Januar 2010 einen Bericht über mein Buch. Auf diesen Bericht wurden bis Samstag, 9. Januar 2010 um 21.00 Uhr, 82 Kommentare abgegeben. 53 (65%) der Leserinnen und Leser unterstützten meine Wahrnehmung über die Attraktivität bzw. Vermännlichung der Frauen und 29 (35%) sind anderer Meinung.

Dieses Bild zeigt sich auf allen Online-Portals und ist also nichts aussergewöhnliches. Die Vermännlichung, die äusserliche Attraktivität beschäftigt die Menschen in der Schweiz, ob Frau oder Mann. Noch immer gibt es jedoch Medien und uneinsichtige Personen, die wollen dies nicht wahrhaben und sind der Auffassung, ich vertrete hier eine „Exotenmeinung“. Dass dieses Thema die Menschen beschäftigt zeigt nun der aktuelle Beitrag im blick.ch, da der Bericht am meisten kommentiert wird/wurde. Es schreibt nicht einfach jemand etwas, wenn es ihn oder sie nicht interessiert oder beschäftigt. Dieser Fakt ist endlich zur Kenntnis zu nehmen.

Die Männer, welche mit meiner Auffassung nicht einverstanden sind, wurden wohl von ihren Frauen „feministinnenkompatibel“ zurechtgestutzt und kennen kein anderes Bild. Zum Glück sind diese jedoch in der Minderheit und bei vielen werden die Augen in Zukunft noch aufgehen...

Gelesen im Internet

Eine Person hat auf gedankenblitze.ch unten aufgeführten Artikel veröffentlicht. Ich möchte mich bei der unbekannten
Person für diesen Bericht bedanken.

René Kuhn und die zerlumpten Weiber

Ohne sich viel dabei zu überlegen, hat René Kuhn ein Tabu gebrochen. Im Spätsommer 09 beschwerte er sich auf seiner Website über das Aussehen der Schweizerinnen.
Er kam zum Schluss, dass die Schweizerinnen schlecht aussehen, ungepflegt und unweiblich sind. Er stört sich daran das die Schweizerinnen sich nicht ihre Nägel lackieren und nicht die grauen Haare färben. Er bemängelt das Helvetiens Töchter anstatt High Heels bequeme Schuhe und Rucksäcke tragen. Das unweibliche Benehmen und der nicht vorhanden Hüftschwung der Schweizerinnen, sind ihm ein Dorn im Auge.
Im Gegensatz zu den Migrantinnen aus Osteuropa sind die Schweizerinnen zerlumpte Mannweiber, denen jegliche Weiblichkeit abgeht.
Der Sturm der Entrüstung liess nicht lange auf sich warten. Den beleidigten Aufschrei der gescholtenen Schweizerinnen begegnete er mit dem Hinweis, dass das Thema schon lange fällig sei und er lediglich ein Tabu gebrochen habe.
Mit seinen Äusserungen hat sich René Kuhn in die Nesseln gesetzt. Publikumsbeschimpfungen sind Künstler und Intellektuellen vorbehalten. Das ein Politiker das Elektorat, das ihn wählen soll beschimpft, ist ein Unding. René Kuhn musste sich dem äusseren und parteiinternen Druck beugen und die Konsequenzen ziehen.
Aber dafür hat er das Thema seines Lebens gefunden. Heute macht er sich als Frauenverschönerer einen Namen und schreibt ein Buch über sein Thema.
Das Tabu das René Kuhn gebrochen und die Frage, die er gestellt hat, waren wirklich fällig. Um die Tragweite seiner Frage zu verstehen, muss sie umformuliert werden.
Die Frage lautet: Darf der Mensch so leben, wie er will, oder muss er sich der Gesellschaft unterordnen? Wer in der Gesellschaft bestimmt wie die Menschen zu sein haben und legt die Verhaltensmaximen fest?
Darf eine Frau sich so kleiden, wie es ihr gefällt und bequeme Kleider tragen, oder muss sich sie den gesellschaftlichen Vorstellung über Schönheit und Weiblichkeit beugen?
Die Frage, die René Kuhn gestellt hat, ist sehr aktuell. Wer heute eine Arbeit sucht, der hat nur Erfolg, wenn seine Papiere stimmen und der vorgegebene Lebenslauf eingehalten wurde.
Für Individualität und Anderssein ist kein Platz in der Gesellschaft. Die sogenannten Freiheiten sind in Wahrheit Zwänge. Das Kollektiv wacht darüber, dass das Individuum nicht von dem vorgesehenen Lebenslauf abweicht.
René Kuhn hat die Diskussion angestossen, wie viel Freiheiten einem Individuum zustehen. Die Diskussion darüber, dass der kollektive soziale und ökonomische Zwang, das Individuum zermalmt, war schon lange fällige.
Höchstwahrscheinliche hat sich René Kuhn die Diskussion anders vorgestellt, aber auf sein Buch darf man schon heute gespannt sein.
Die Karriere ist René Kuhn gewiss, mit seinen Überlegungen wird er es weiter bringen, als dass er es als Luzerner Stadtrat je gebracht hätte.

20. September 2009